Google Street View

Virtuelle Tour erscheint als nur als Preview?

Auf Webseiten mit einer hohen Besuchsfrequenz verlangt Google seit einiger Zeit Gebühren für die Nutzung von Google Maps bzw. Google Maps-Inhalten wie eine Virtuelle Tour. Dann erscheint die Tour zum Beispiel als Negativbild mit dem Hinweis „For development purposes only“. Sehr unschön.
Das Problem lässt sich umgehen, indem ein (Stand-) Bild eingebaut wird, das mit der Tour verlinkt ist. Oder … das Unternehmen bezahlt an Google die verlangte Gebühr. Dafür das Feld „Bist du Inhaber dieser Website?“ mit OK bestätigen und den Anweisungen von Google folgen.

Mehrwert für Google Street View-Touren

Vorhandene Google My Business Street View-Touren können ab Januar 2019 mit Informationen, Texten, Bildern und Videos aufgewertet werden. An jeder beliebigen Stelle in jedem 360 Grad Panorama lassen sich diese zusätzlichen Attribute einfügen. Die Tour muss dafür bereits bei Google existieren. Die Overlay-Technik stammt von einem autorisierten Google-Partner, wo die Tour dann gehostet wird. Zusätzliche Informationen zu Google Street View Touren bieten dem Nutzer einen Mehrwert und für die Unternehmen die Chance, hierüber nützliche Inhalte bereitzustellen, die zum Beispiel an dieser Stelle auch auf weitere Inhalte, zum Beispiel einen Webshop, verlinken.

Das Internet verändert die Welt: Warum Suchmaschinen für Unternehmen wichtig sind

Nach dem W3B Report über die „Kaufentscheidung im Internet“ aus dem Herbst 2013 wird sofort klar, warum Suchmaschinen, und hier vor allem der klare Marktführer Google, für Unternehmen und Geschäfte so wichtig sind. Mit fast 20% sind Suchmaschinen wie Google und Yahoo die wichtigste Informationsquelle für Verbraucher und Geschäftstreibende, bevor sie sich zum Kauf eines Produktes oder zum Erwerb einer Dienstleistung entscheiden. An zweiter Stelle folgen Websites mit Testberichten, vor allem im technischen Umfeld. An dritter Stelle rangieren Kaufempfehlungen und Beratung von Kollegen, Freunden oder Verwandten. Im Kommen sind Preisvergleichs-Websites wie Guenstiger.de oder Billiger.de. Prospekte, auch Beilagen von Zeitungen und Wochenblättern, spielen dagegen immer weniger eine Rolle bei der Kaufentscheidung, denn diese wandern allzu schnell in das Altpapier. Auch die eigene Website von Unternehmen taugt dazu nicht, denn die muss man ja erst finden und wenn man seinen Google-Eintrag nicht pflegt, wird die auch nicht so herausragend mit dem Eintrag präsentiert. Und SEO (Suchmaschinenoptimierung) hat da Grenzen, wo immer mehr Unternehmen SEO für ihre Website betreiben. Es kann halt nur einer auf Platz 1 bei Google stehen.
Überhaupt wissen ca. ein Drittel aller Unternehmen und Geschäfte nicht, dass sie bei Google einen Unternehmenseintrag haben, der in der Suche oder bei Google Maps angezeigt wird. Ein weiteres Drittel weiß das, legt keinen großen Wert auf die inhaltliche Pflege und überlässt Local Guides und Amateurfotografen, darunter wohl auch Kunden, das Einstellen von mehr oder weniger gelungenen Bildern, die das Image beeinträchtigen. „Nur rund ein Drittel der Unternehmen haben den Wert eines gepflegten Google-Eintrags erkannt und nutzen diesen aktiv auch, um durch Social Content ihr Ranking zu verbessern und die Inhalte mit Facebook oder der eigenen Website zu verzahnen“, weiß der Zertifizierte Google-Street View-Fotograf Ingo H. Fleckenstein aus Lehrte bei Hannover. Da diese Werbung bei Google nichts kostet, nur das Erstellen der Werbung/Fotos, ist es umso erstaunlicher, dass die Unternehmen ihre Chancen im Internet nicht nutzen, stattdessen die traditionellen (ausgetretenen) Wege gehen und auf die Kunden in ihrem stationären Geschäft (vergeblich) warten.

Google Street View Trusted lebt

Nach einigen Änderungen und Umstellungen in der Veröffentlichungsprozedur (jetzt über Drittanbieter) bietet Google Street View für Unternehmen und Geschäfte nun wieder viele Möglichkeiten, das Business modern abzubilden. Es sind sowohl Einzelpanoramen als auch mehrere Single-Panoramen (als Inseln) möglich, ohne dass eine Verbindung hergestellt werden muss zwischen den Panoramen. Jedes Panorama erscheint nun einzeln aufgelistet in der 360 Grad Ansicht der Bildleiste beim Google Local-Konto. Daneben gibt es weiterhin die Möglichkeit, mehrere Panoramen mit Sichtverbindung zu einer virtuellen Tour zu verbinden. Das ist nach wie vor die beliebteste und nutzerfreundlichste Variante. Es ist nun auch wieder möglich, für virtuelle Touren Ebenen anzulegen bei Unternehmen, deren Räumlichkeiten sich auf unterschiedlichen Ebenen befinden. In der Bezeichnung der Ebenen sind nun drei statt zwei Zeichen erlaubt. Insgesamt bietet das neue Google Street View Trusted wesentlich mehr Flexibilität. Einzig die Voransicht im Sucheintrag „Von innen ansehen“ fehlt, was einige der Kunden mit einer Wiederholungstour vermissen werden.

Virtuelle Touren in 3D-Optik

360 Grad-Panoramen bzw. die Panoramen in virtuellen Touren kann man sich ab sofort auch in 3D anschauen. Dazu müssen die Touren mit einem Smartphone oder Tablet-Computer in Google Maps gestartet werden und, wenn sich die Tour dann in  der mobilen Street View App öffnet, das Symbol mit der Cardboard (s. Bild) angeklickt werden. Dann wird auf dem Bildschirm ein 3D-Bild simuliert. Dazu benötigt der Betrachter eine Virtual Reality-Brille oder eben das Cardboard, in das das Smartphone eingelegt wird. Viel Spaß in der virtuellen Welt. Für virtuelle Touren in Geschäften und Unternehmen einfach anfragen bei PR & More, Lehrte.